Was ist eine Frässcheibe für Fußbodenheizungen und wie funktioniert sie?
Eine Frässcheibe für die Fußbodenheizung ist ein rundes Fräsblatt, das an einer Bodenfräsmaschine montiert wird. Die Maschine führt die Frässcheibe über und durch den Boden und fräst dabei eine Nut in den Betonboden oder Zementestrich. In diese Nut wird anschließend das Rohr für die Fußbodenheizung nach einem vorher festgelegten Verlegemuster eingesetzt. Durch dieses Rohr fließt warmes Wasser, welches den Boden und damit den Raum beheizt.
Frässcheiben für Fußbodenheizungen bestehen aus gehärtetem Stahl in Kombination mit synthetischen Diamantkörnern, die speziell auf Betonböden und Zementestriche abgestimmt sind. Da sich Bodenhärten je nach Bauart unterscheiden, gibt es passend verschiedene Frässcheibentypen:
- Frässcheiben für harte Böden - für Beton, Estrich und Zement. In Deutschland und Österreich die meist verwendete Bodenhärte.
- Frässcheiben für mittelharte Böden - für Zementestrich und andere mineralische Untergründe, hauptsächlich verwendet in den Niederlanden und Belgien.
- Fermacell-Frässcheiben - für den nachträglichen Einbau einer Fußbodenheizung in Fermacell- und Knauf-Böden.
