Welche Frässcheibe für die Fußbodenheizung passt zu meinem Bodentyp?
Das Bodenmaterial bestimmt, welchen Härtegrad die Segmente der Frässcheibe benötigen. Eine Scheibe, die hervorragend auf einem Anhydrit-Fließestrich funktioniert, verschleißt auf einem harten Betonboden rasend schnell. Das ist einer der am meisten unterschätzten Aspekte beim Kauf von Frässcheiben und zugleich der teuerste Fehler, den man machen kann.
Beton und Bodenfliesen: der häufigste Untergrund in Deutschland und Österreich
Beton und keramische Bodenfliesen zählen zu den häresten Anwendungen, für die eine Frässcheibe benötigt wird. Hierfür sind unsere roten Frässcheiben für harte Böden die richtige Wahl für Sie: Sie verfügen über besonders harte Segmente, den dem Verschleiß in diesen Materialien standhalten. Aufgrund der großen Menge an Feinstaub, die bei keramischem Material entsteht, ist beim Fräsen in Fliesen eine Staubabsaugung keine Option, sondern eine Notwendigkeit.
Zementestrich und Anhydrit: der häufigste Untergrund in den Niederlanden und Belgien
Zementestrich und Anhydrit sind weicher als Beton und benötigen eine andere Segmentzusammensetzung. Hierfür eignen sich unsere schwarzen Frässcheiben für mittelharte Böden. Verwenden Sie eine rote Frässcheibe auf einem weichen Estrich, verschleißt sie langsamer als nötig und Sie fräsen so ineffizienter.
Fermacell: meist maximal 15 mm Frästiefe
Fermacell-Bodenelemente erfordern eine spezifische Vorgehensweise. Die maximal empfohlene Frästiefe beträgt 15 mm, um die strukturelle Integrität des Elements zu erhalten. Das bedeutet, dass Fermacell in der Regel für Rohre bis ca. 14 mm Durchmesser geeignet ist. In manchen Fällen sind auch 16 mm-Rohre möglich - prüfen Sie in diesem Fall aber unbedingt vorab die Fermacell-Produktspezifikationen und Ihre Planungsdetails. Hier finden Sie Frässcheiben für Fermacell-Böden.
